Der Olbasee liegt direkt im UNESCO Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, einer historisch gewachsenen Kulturlandschaft mit einer besonderen Bedeutung für den Natur- und Artenschutz. Diverse Rad- und Wanderwege erstrecken sich netzartig über die gesamte Heide- und Teichlandschaft, wie z. B. der Seeadlerrundweg mit knapp 90 km oder der Naturerlebnispfad Guttauer Teiche & Olbasee.
Der Berzdorfer See ist der renaturierte Braunkohletagebau „Berzdorf“. Du kannst: baden am Nordstrand, Eis essen in den Überresten von Deutsch-Ossig, Fahrradfahren auf dem Rundweg oder den alten Schaufelradbagger 1452 bewundern.
Görlitz ist meiner Meinung nach das architektonische Juwel der Oberlausitz. Das macht sich regelmäßig auch die (internationale) Filmbranche zunutze, was der Stadt den Beinamen Görliwood® einbrachte. Vom Hauptbahnhof schlenderst du einfach die Berliner Straße hinunter und spazierst weiter über den Untermarkt bis zur Neiße. Dabei kannst du neugierige Blicke auf den Dicken Turm, das Schlesische Museum oder das Alte Rathaus werfen. Lecker wird’s: im Caféhaus Lucullus, im INNUENDO Bistro & Bar (vegan), im Bar & Restaurant Salü oder in der Obermühle.
Die historische Innenstadt innerhalb des Grünen Rings beherbergt die meisten Sehenswürdigkeiten Zittaus, wie den Marstall (Salzhaus), die Baugewerkeschule, die historischen Fleischbänke, die Fleischerbastei mit Blumenuhr oder die Schauburg. Lecker wird’s: bei den GenussSchmugglern (tagsüber), im Emilia (tagsüber und vegan), im Taumii (asiatisch), im Café im Apfelhaus (nach einem Spaziergang vom Campingplatz aus erreichbar) und im Camelot (in Tschechien).
Naturliebe wird aus Sandstein gemacht, zumindest, wenn man sich in den Naturpark Zittauer Gebirge begibt. Das Zittauer Gebirge ist Naturgenuss pur und um diesem großen Highlight noch das i-Tüpfelchen aufzusetzen, reist du von Zittau aus mit der Zittauer Schmalspurbahn an (entweder vom Hauptbahnhof aus oder du läufst vom Campingplatz zum Bahnhof Olbersdorf-Niederdorf). Empfehlen möchte ich dir unbedingt eine gut halbtägige Wanderung ab Oybin und zwar von den Kelchsteinen, über den Muschelsaal bis zur Großen Felsengasse. Zurück geht’s via dem Töpfer.
Die Kleinstadt Herrnhut ist seit 2024 UNESCO Weltkulturerbe. Du kannst den Ort bei einem ausgedehnten Spaziergang besichtigen und dir die Füße auf dem Skulpturenpfad vertreten.
Schnapp dir dein Fahrrad und radele knapp 7 km bis Obercunnersdorf. Obercunnersdorf zählt zu den schönsten Dörfern Ostsachsens. Als Denkmalort beherbergt er rund 250 Umgebindehäuser mit schönen Vorgärten, du kannst hier hautnah Landleben in der Oberlausitz erleben. Es gibt zwei markierte Wege (Denkmalweg 1 und Denkmalweg 2), die, beginnend bei der Tourismusinformation, durch den Ort führen. Meine besondere Empfehlung: Statte dem Schunkelhaus, eines der ältesten Umgebindehäuser im Ort, einen Besuch ab. Um das Schunkelhaus im Rahmen einer Führung zu besichtigen, meldest du dich mindestens 2 Stunden vorher in der Tourismusinformation an (Eintritt: 5,00 €). Anschließend lässt du dir Kaffee und Kuchen im Café Brumme schmecken.
Vom Wohnmobilstellplatz in Bad Muskau gelangst du zu Fuß (oder mit dem Fahrrad) in und durch den Fürst-Pückler-Park. Das ist der größte Landschaftspark Zentraleuropas im englischen Stil, es ist ein UNESCO Weltkulturerbe und ein staatenübergreifendes Zusammenspiel aus Architektur, Landschaftsgestaltung und Geschichte.
Um den Rhododendronpark in Kromlau zu erreichen, schnappst du dir dein Fahrrad und radelst gen Westen. Der Park ist eine weitläufige Anlage aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, einmaliges Highlight ist sicherlich die Rakotzbrücke im gleichnamigen See.
Auf dem Weg hier hoch empfehle ich dir einen Stopp im Erlichthof Rietschen, dem Nachbau eines typischen Heidedorfs aus Schrotholzhäusern. Das klingt vielleicht im ersten Moment etwas reizlos, aber es ist in der Realität absolut sehenswert!